Mügelner Kurz-Chronik

1581 Der letzte katholische Bischof Johann IX. resigniert und übernimmt das Amt Mügeln und das Klosteramt Sornzig als Leibrente. Er wohnt im Mügelner Schloss (deshalb "Ruhethal" genannt) und stirbt 1595.

1847 ist die Katholikenanzahl durch die Texte in der Turmkugel des Schlosses Hubertusburg sehr genau zu bestimmen: "in Mügeln 10".

1937 im Oktober werden zweimal im Monat von der Pfarrei Hubertusburg aus in Mügeln katholische Gottesdienste gefeiert. Diese Gottesdienste fanden anfänglich in einem kleinen Raum des Hinterhauses Mühlgasse 2 statt, und dann – nach baupolizeilicher Schließung – in einem Raum des Hotels "Feßler" am Markt.

1945 wird wegen der vielen Umsiedler die Benutzung der Altmügelner evangelischen Kirche für katholische Gottesdienste gestattet.

1948 Anstellung einer Seelsorgehelferin in Mügeln

1950 Errichtung der Lo­kalkaplanei Mügeln mit einem Geistlichen vor Ort. Im Hotel "Feßler" am Markt wird ein Raum gemietet zur Feier der Hl. Messe an den Wochentagen und zur Aufbewahrung des Allerheiligsten.

1951 Im Haus Schulplatz 7 bekommt die Gemeinde durch Anmietung einen eigenen Gottesdienstraum und einen Ge­meinderaum.
Regelmäßige Gottesdienste werden gehalten in Ablaß, Gallschütz, Gaud­litz, Kiebitz, Schrebtitz und Weichteritz.

1955 zur Pfarrvikarie erhoben

1973 Mügeln hat keinen eigenen Geistlichen mehr und wird von Leisnig, ab
1979 von Oschatz aus mitversorgt.

1993 Kauf des Grundstückes Döbelner Str. 15

1996 Am 18. Mai weiht Bischof Reinelt das neue Gemeindezentrum mit einem festlichen Gottesdienst ein.

2001 Die Pfarrei Oschatz mit Mügeln und die Pfarrei Wermsdorf werden vereinigt. Mügeln gehört jetzt wieder zur Pfarrei St. Hubertus.

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